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Brauchtum

Wussten Sie schon, dass der Adventskalender vor allem Zählhilfe und Zeitmesser war? Die eigentlichen Ursprünge gehen ins 19. Jahrhundert zurück; der erste ist aus dem Jahr 1851 bekannt und kam aus dem protestantischen Umfeld.

Familien hängten nach und nach 24 Bilder an die Wand. Einfacher war eine Variante mit 24 gemalten Kreidestrichen an Tür oder Wand, bei der die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften.

Viele Bräuche sind regional verschieden, manche sind noch relativ jung. Wie auch immer: Sie vermitteln uns ein heimatliches Gefühl und geben uns Orientierung. Für manche Menschen ist es das Schuheputzen am Nikolausabend, für andere die Weihnachtsgans, ein bestimmtes Rezept, eine typische Geschichte, ein traditionelles Essen im Kreis der Familie, oder der Film „Der kleine Lord“ im Fernsehen und der Gottesdienst an Heiligabend. 

Es sind oft die kleinen Ereignisse, die uns spüren lassen: Hier bin ich zuhause. Um so schwerer ist es, wenn man in dieser Zeit von seiner Familie getrennt ist, weil man derzeit nicht reisen soll oder in der Ferne arbeitet.

Deshalb ist es in Zeiten wie diesen besonders wichtig Zeichen und Bilder zu haben. Ein Adventskalender – mit oder ohne Schokolade – kann einem das Herz wärmen, gute Gedanken bringen und mit den anderen Leser*innen verbinden.

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